Digitales Sportfest 7. April 2021

Wir wollen uns bewegen – auch wenn das derzeit in Sporthallen leider nicht möglich ist.
Gemeinsam Sport machen und Spaß haben geht aber auch online!

Der Bereich Sport und Inklusion von der Evangelischen Stiftung Alsterdorf veranstaltet gemeinsam mit Leben mit Behinderung Hamburg, ParkSportinsel e.V., Special Olympics und FiT-Fit im Team am 7. April ein Digitales Sportfest.

Seien Sie dabei und verbringen mit uns einen sportlichen Nachmittag.
Es wird ein großes, inklusives Angebot unterschiedlicher Sportarten geben, so dass jeder sich seine Lieblingssportart aussuchen kann. Angeboten werden zum Beispiel Bewegungen zum Aufwärmen, Gymnastik-Übungen, Lach-Yoga oder Sport mit Tanz-Musik. So kann jeder wählen, was ihr oder ihm am besten gefällt – oder etwas ganz Neues ausprobieren.
Alle Angebote sind so angelegt, dass keine Vorkenntnisse notwendig sind. Jeder kann überall mitmachen und jederzeit anfangen und aufhören. Hier gibt es das PROGRAMM <www.sport-alsterdorf.de/sportveranstaltungen/digitales-sportfest/>
Die Veranstaltung findet ausschließlich online über Zoom und Teams statt und ist für alle Teilnehmer*innen kostenlos. Den Link zur Einwahl erhalten Sie nach der Anmeldung. Bei der Veranstaltung werden Gebärdendolmetscher*innen anwesend sein.
Anmeldung bis zum 6. April 2021 HIER <forms.office.com/Pages/ResponsePage.aspx?id=6JH-10BVzEOWJH9UcqjKrvYIC6w_S2xKicgWowic67NUMVMzQ0hWTzVDRUVYNVdOUkRQSVRJN1I2TSQlQCN0PWcu>

<www.sport-alsterdorf.de/>

Evangelische Stiftung Alsterdorf Sport und Inklusion Paul-Stritter-Weg 7 22297 Hamburg Telefon +49 40 5077 3200 Fax +49(40)5077 4111
Louise.Thieme@alsterdorf.de <mailto:Louise.Thieme@alsterdorf.de> <www.sport-alsterdorf.de>
Engagieren Sie sich für die chancengleiche Teilhabe in unserer Gesellschaft, damit keiner außen vor bleibt. Unterstützen Sie die Arbeit der Ev. Stiftung Alsterdorf.
<www.alsterdorf.de/spenden/jetzt-spenden.html>
Vorsitzender des Stiftungsrats: Uwe Kruschinski Vorstand: Ulrich Scheibel, Hanne Stiefvater, Dr. Thilo von Trott Steuer-Nr. 17 409 00559 ; Ust-IdNr. DE 118 715 114 

Corona: Öffnung nach Lockdown in Kiel mit kostenlosen Testungen und App zur Kontaktnachverfolgung

Landeshauptstadt Kiel Pressemeldung vom 5. MÄRZ 2021
weitergeleitet
Ab Montag sind in Kiel kostenlose Schnelltests möglich – App Luca steht für einfache Kontaktnachverfolgung zur Verfügung
Verbunden mit den schrittweisen Öffnungen des Einzelhandels, kultureller Einrichtungen, Sportzentren, Kitas und Schulen in vielen Bundesländern übernimmt der Bund ab der kommenden Woche die Kosten für einen Corona-Schnelltest pro Woche für jede*n Bürger*in. Nach § 9 der Landesverordnung gilt für die Inanspruchnahme von körpernahen Dienstleistungen, bei denen die Kund*innen keine Maske tragen können, dass sie ein negatives Testergebnis vom selben Tag in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus vorlegen müssen. Darüber hinaus können Fahr- und Flugschulen mit entsprechenden Hygienekonzepten am Montag wieder öffnen, wobei auch hier immer dann, wenn keine Maske getragen werden kann, ein tagesaktueller COVID-19-Schnell- oder -Selbsttest der Kund*innen und ein Testkonzept für das Personal Voraussetzung sind. „Uns ist es gelungen, innerhalb kürzester Zeit Testmöglichkeiten zu mobilisieren, in denen sich die Kieler*innen ab Montag kostenlos testen lassen können“, kündigt Oberbürgermeister Ulf Kämpfer an. Nach dem monatelangen Lockdown freuen wir uns über erste Öffnungsschritte, die wir so mit kostenlosen Schnelltests verbinden und damit die Voraussetzungen verbessern, dass die Infektionszahlen im Zuge der Öffnung nicht steigen.“
Die Landeshauptstadt Kiel richtet am Wochenende Zentren ein, in denen sich die Kieler*innen ab Montag kostenlos auf das COVID-19 Virus testen lassen können. Geplant ist dabei der bereits bestehende Standort am Bootshafen. Darüber hinaus wird der Bedarf für die Einrichtung weiterer Testeinrichtungen in den kommenden Tagen geprüft. Mehr Informationen dazu werden dazu am Montag unter anderem auf www.kiel.de <www.kiel.de/> veröffentlicht. Wer sich in den Zentren testen lassen will, muss sich ausweisen und schriftlich versichern, dass er*sie lediglich einen Test pro Woche auf diese Art und Weise in Anspruch nimmt. „Danke an meine Mitarbeiter*innen und an alle, die dieses schnelle kostenfreie Angebot hier in Kiel möglich gemacht haben“, sagt Gesundheitsdezernent Gerwin Stöcken. „Zugleich müssen wir weiterhin konsequent impfen und dafür jeden verfügbaren Impfstoff einsetzen. Und ganz wichtig – weiterhin gelten die Hygieneregeln. Bitte nicht nachlassen und Abstand halten, Hände waschen und medizinische Maske tragen.“ Darüber hinaus hat die Landeshauptstadt Kiel die Grundlage für die Kontaktnachverfolgung über Smartphone-Apps wie Luca geschaffen. Das Amt für Gesundheit wird künftig die Daten der bundesweit kostenlosen Luca-App im Falle eines Verdachts auf Nachfrage entschlüsseln, um die Kontaktnachverfolgung zu gewährleisten. Die Idee hinter Apps wie Luca: Es soll überflüssig werden, dass Menschen bei jedem Restaurant- oder Konzertbesuch ihren Namen und ihre Adresse auf einen Zettel schreiben, den der*die Wirt*in oder Veranstalter*in dann für eine mögliche Kontaktnachverfolgung aufheben und im Infektionsfall an das Gesundheitsamt übergeben muss. Stattdessen sollen Nutzer*innen der App mit wenig Aufwand ihren Besuch im Restaurant dokumentieren können. Das Gesundheitsamt erhält dann nach Freigabe durch die Nutzer*innen den elektronischen Zugang zu den Daten. „Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit der Verwaltung hier sehr schnell ein wichtiges Werkzeug für mehr Öffnung des Einzelhandels, der Veranstaltungsbranche und der Restaurants sowie Hotels schaffen konnten“, freut sich Uwe Wanger, Geschäftsführer der Kiel-Marketing GmbH. „Weg von der Zettelwirtschaft, hin zu mehr Normalität und zu einer größeren Sicherheit, denn das Gesundheitsamt kann mit der Luca-App bei Gefahr schnell handeln.“
Weitere Informationen gibt es unter www.kiel-sailing-city.de/luca <www.kiel-sailing-city.de/luca> und unter www.kiel.de/coronavirus <www.kiel.de/coronavirus> .

Kiel e.V.
www.neue-arbeit-kiel.de <www.nordbretter.de> <www.intus-sport.de><www.includo-festival.com>



Verschiebung der 1. Special Olympics SH Landesspiele in Kiel

Offener Brief von Special Olympics Schleswig-Holstein zum Stand der 1.Landesspiele SO SH Kiel 2021

Verschiebung der 1.SO SH Landesspiele in Kiel

Durch die Regularien von Special Olympics Deutschland (SOD) zur Teilnahme an den Nationalen Spielen, müssen alle Landesverbände Landesspiele als Anerkennungswettbewerbe durchführen. (mehr lesen…)

Tag des Sports 2018

Tag des Sports 2018
Landessportverband Schleswig-Holstein

Kiel, 02. Sept. 10-18 Uhr

Haus des Sports, Winterbeker Weg, Moorteichwiese, PLAZA

Auch in diesem Jahr wird das InTuS-Netzwerk mit seinen Kooperationspartnern den Tag des Sports mit einem vielfältigen Mitmach-Angebot für Menschen mit und ohne Einschränkungen bereichern.

Auf der Integrationsmeile auf dem Plaza-Gelände, direkt am Winterbeker Weg können ungewohnte Sportangebote von Groß und Klein ausprobiert werden.

Probieren Sie einmal blind Goalball oder Tischfußball (Showdown) zu spielen, meistern Sie einen Hindernis-Parcour im Rollstuhl oder testen Sie eine Eskimo-Rolle auf dem Trockenen. Dies und weitere Sport-Angebote, sowie viele nützliche Informationen halten die InTuS-Kooperationspartner für Sie bereit

Sie finden uns zwischen Winterbeker Weg und dem Plaza Gebäude (hinterer Parkplatz).

Ihr Intus Kieler Netzwerk Sport&Inklusion

Neuer Vorstand gewählt – Ausrichtung zu einem inklusiven Sportverein

Die Jahreshauptversammlung des Vf.R. Minverva von 1921 e.V. hat einen neuen Vorstand gewählt. Die Neuwahl wurde notwendig, da der bisherige Vorstand seine Aktitvitäten nahezu eingestellt hatte. Es haben sich Mitglieder gefunden, die den Verein in eine neue Zukunft führen möchten.

Der Vorstand setzt sich jetzt wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender: Herbert Gehl

2. Vorsitzender: Sönke Lintzen

Kassenwart: Holger Pinnau

Schriftführerin: Christa Gehl

Beisitzer: Wolfgang Ehm, Uwe Kokelski, Andreas Schneekloth.

Zu der Neuwahl erklären die neuen Vorsitzenden, Herbert Gehl und Sönke Lintzen: „Ziel des neuen Vorstands ist es, gemeinsam mit der Landeshauptstadt Kiel, dem Netzwerk Sport & Inklusion INTUS sowie weiteren Kooperationspartner den Verein strategisch so auszurichten, dass neben der Sparte Fußball weitere sportliche Angebote für Menschen mit und ohne Behinderungen etabliert werden. Bis zum 100-jährigen Vereinsjubiläum im Jahre 2021 wollen wir dieses Ziel erreichen.“

Zur Geschichte des Vereins

Vier junge Männer ergriffen 1921 im Stadtteil Hassee die Initiative, in einer nicht gerade sportfreudigen Zeit einen Fußballverein zu gründen. Ihrer handwerklichen Berufe wegen kamen sie schnell zu dem Entschluss, die in der römischen Mythologie auch als „Göttin des Handwerks“ bezeichnete „Minerva“ als Vereinsnamen zu verwenden. In den ersten Jahren wurde auf dem damaligen Exerzierplatz, später zusammen mit dem THW auf dem Wulfsbrook gespielt. 1933 unterlag der V.f.R. Minerva der Verbotsregelung für Arbeitssportvereine. Die damals Vereinsverantwortlichen weigerten sich strikt, eine strukturelle Umorganisation zu akzeptieren. Daraufhin wurde der Verein verboten. Gleich nach Kriegsende 1945 wurde der Verein wieder ins Leben gerufen. Mittel aus dem „Wiedergut-Machungsprogramm“ und ein anfangs „nur“ in Selbsthilfe gebautes Fundament führten schließlich nach fünf Jahren dazu, dass der V.f.R. Minerva aus einer ehemaligen Kiesgrube ein Vereinsgelände mit Sportplatz und Vereinsheim am Wasserwerk in Schulensee fertigstellen und 1950 in Betrieb nehmen konnte. Die Stiftung Drachensee ist mittlerweile Ebbaurechtsnehmerin des Platzes. Der Freizeitclub Fußball der Stiftung Drachensee ist seit 1975 mit seinen Mitgliedern fester Bestandteil des Vereins und engagiert sich jetzt auch in der Weiterentwicklung zu einem inklusiven Sportverein.

Ansprechpartner bei Fragen

Sönke Lintzen
2. Vorsitzender V.f.R. Minerva von 1921
Teichstraße 8

24103 Kiel

Telefon: 0152 02057280

Gemeinsam wollen sie etwas bewegen

Im Netzwerk „Sport & Inklusion“ kooperieren Sportvereine mit Organisationen für Menschen mit Behinderung

Die Sportvereine entdecken, dass Behindertensport nicht nur in Sonderorganisationen läuft, sondern mittendrin in ihren Vereinen.

Jürgen Weber, SPD-Landtagsabgeordneter

Von Karen Schwenke

Kiel. Startschuss für eine neue Bewegung im Kieler Breitensport: Mit dem Ziel, gemeinsame sportliche Aktivitäten von Menschen mit und ohne Behinderung zu fördern, haben 13 Kieler Vereine und Organisationen am Mittwochabend das Netzwerk „Sport & Inklusion“ gegründet. „Wir werden versuchen, Dinge anzuschieben, die eine Organisation allein nicht auf die Beine stellen kann“, fasste Initiator Gerd Neuner, stellvertretender Vorsitzender des TuS Holtenau, das Anliegen zusammen.

In der Kooperation vernetzen sich neben Einrichtungen für Menschen mit Behinderung – wie der Stiftung Drachensee, dem Eiderheim, dem Kieler Fenster und dem Rehasportverein – auch fünf Breitensportvereine. SPD-Landtagsabgeordneter Jürgen Weber hält ihre Mitgliedschaft für besonders wichtig:

„Die traditionellen Sportvereine entdecken jetzt, dass Behindertensport nicht nur in Sonderorganisationen laufen muss, sondern mittendrin in ihren Vereinen.“

Und Gerd Neuner hofft darauf, demnächst noch weitere Sportvereine aus allen Kieler Stadtteilen in dem Netzwerk aufzunehmen.

Wie gut sich der Sport eigne, um Teilhabe zu ermöglichen, stellte der Vorsitzende der Sportjugend Schleswig-Holstein, Matthias Hansen, heraus: „Wir müssen nicht lange über Inklusion reden, sondern im Sport kann man einfach loslegen.“

Ganz so einfach aber ist das aus Sicht der Sportvereine nicht. Holger Schwarzenberg, Vorsitzender des TuS Holtenau, räumte ein: Breiten- und Behindertensport zusammenzufassen, das sei leicht gesagt, aber nicht schnell umgesetzt. Man müsse mit barrierefreien Sportstätten zunächst die Infrastruktur schaffen und dann die Trainer speziell ausbilden. In seinem Verein habe man für beides die Voraussetzungen geschaffen. „Der nächste Schritt ist nun, die Teilnehmer mit Behinderung in die Sportvereine zu bekommen.“

Das aber gelinge bisher kaum. Über diese Schwierigkeit klagen auch die Vertreter des Luftsportvereins, der SV Friedrichsort und des Kanu Klubs. Sie alle erhoffen sich nun, mit Hilfe des Netzwerkes die neue Zielgruppe für ihre Angebote zu gewinnen.

„Es gibt ein hohes Potenzial“, versichert Sönke Lintzen von der Stiftung Drachensee.

Viele Menschen aus seiner Einrichtung hätten Interesse daran, dort, wo sie leben, Sport zu treiben, also in den Stadtteilen. Auch Daniel Hoppmann vom Kieler Fenster berichtet von einem großen Interesse der Menschen mit psychischen Einschränkungen, außerhalb der Einrichtung ihre Freizeit zu verbringen. Allerdings hätten sie Ängste, nicht der Norm zu entsprechen. „Das sind Barrieren in den Köpfen. Sie lassen sich aber durch Begegnung abbauen.“

Florian Hebbel, der seit einem Unfall vor 13 Jahren im Rollstuhl sitzt und im TuS H/Mettenhof Rolli-Basketball spielt, schilderte, dass für einige seiner Sportfreunde „der Tag in der Woche, an dem sie Sport treiben, derjenige ist, an dem sie am meisten Spaß haben, weil sie rauskommen und etwas anderes machen“. Für ihn steht aber fest, dass Inklusionssport ohne finanzielle Unterstützung nicht zu haben sei: „Wir müssen uns den Luxus von Barrierefreiheit leisten können.“

Die Stadt Kiel ist finanziell schon mit im Boot, sie fördert die Kooperation mit fast 12 000 Euro. Erst im Februar hatte die Ratsversammlung der Austragung der nationalen Special Olympics 2018 in Kiel zugestimmt. Neuner bezeichnet diese Großveranstaltung als „Lackmustest für das neue Netzwerk“: „Wir wollen zeigen, dass wir in der Lage sind, Großveranstaltungen gemeinsam zu meistern.“

Zu den Special Olympics erwartet die Stadt 4000 Sportler plus Betreuer. Wie Sportamtsleiter Ralf Hegedüs berichtet, haben einige von ihnen bereits angefragt, ob es in Turnhallen Übernachtungsmöglichkeiten gebe. „Die Unterkunftskapazitäten in der Stadt werden gerade so ausreichen“, schätzt Hegedüs und kündigte „eine Veranstaltung zum Üben“ an:

Im Rahmen der Kieler Woche sei für den 17. Juni im Sport- und Begegnungspark Gaarden ein inklusives Sportfest geplant – und viele Kooperateure des Netzwerkes werden bereits dabei sein.

Quelle: http://www.kn-online.de